Filme

Hedwig Courths-Mahler.de

Filme, die auf den Erzählungen Hedwig Courths-Mahlers beruhen, wurden zu unterschiedlichsten Zeiten produziert.

 

Zum einen ist bekannt, dass zu Lebzeiten Hedwig Courths-Mahlers 17 Filme ihrer Romane entstanden, die heute aber leider allesamt verschollen sind. Drei von ihnen entstanden unter Mitwirkung der bekannten Drehbuchautorin Rosa Porten (1884-1972), der jüngeren Schwester des berühmten Stummfilmstars Henny Porten. Verfilmt wurden in diesem Zusammenhang z.B. "Durch Liebe erlöst" (1921) und "Das Drama von Glossow" (1920).

 

Zum anderen sind in neuerer Zeit noch insgesamt sechs Romane von Hedwig Courths Mahler durch das deutsche Fernsehen verfilmt worden.

 

1974 erschienen fünf Filme, die der Süddeutsche Rundfunk produziert hat. Mit bekannten Schauspielern und Schauspielerinnen besetzt (unter anderem Sabine Sinjen, Christian Wolff, Volkert Kraeft, Ulli Philipp und Silvia Reize) und teilweise aufwendig arrangiert, wurden diese fünf Filme in den 1970er Jahren zum Straßenfeger.

 

2005 erschien unter der Regie von Jörg Grünlerein ein einziger weiterer Roman als Fernsehfilm. Auch hier wurden mit prominenter Besetzung (unter anderem Pauline Knof, Tim Bergmann, Natalia Wörner, Paula Kalenberg und Fritz Karl) hohe Zuschauerzahlen erzielt.

Die Bettelprinzess

(1974, Regie Bruno Voges)

Die Waise Liselotte wächst als ungeliebtes Pflegekind auf dem Baronat Bodenhausen auf. Dort ahnt niemand, dass das als „Bettelprinzess“ verspottete Mädchen in Wahrheit von adliger Herkunft ist. Erst als sie als Gesellschafterin in Stellung gegeben wird, erfährt die Familie, der Mann der sie liebt und sie selbst von ihrer Abstammung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Scheingemahl

(1974, Regie Gert Westphal )

Der verarmte Baron Horst von Oldenau verdingt sich beim neureichen Unternehmer Hartmann als dessen Sekretär. Hartmanns Tochter Margot fasst eine tiefe Zuneigung zu Horst. Doch ihr Vater will sie partout mit dem zwielichtigen Fürsten Nordheim verkuppeln, um sie in den Adelsstand erhoben zu sehen.

 

Die Kriegsbraut

(1974, Regie Tom Toelle)

Rose von Lossow lebt als arme Verwandte auf Schloss Falkenried. Ihr Herz hat sie an ihren Cousin Hasso, einen schneidigen Fliegeroffizier, verloren. Als Rose ihn aus den Fängen einer russischen Agentin befreit, erwidert auch Hasso ihre Zuneigung. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs erschüttert beide und führt schließlich zu zwei Trauungen am Vorabend der Mobilmachung.

 

Eine ungeliebte Frau

(1974, Regie Tom Toelle)

Nach dem Tod ihrer Eltern findet Ria Rottmann Aufnahme bei der befreundeten Familie Matern. Patriarch Rolf Matern hatte Rias Vater einst geschäftlich übervorteilt. Doch mit der scheuen Liebe zwischen Ria und Materns Sohn Heinz weichen die Schatten der Vergangenheit.

 

Griseldis

(1974, Regie Peter Beauvais)

Graf Harro von Treuenfels wird des Giftmordes an seiner Gattin verdächtigt. Griseldis von Ronach, die Erzieherin seiner Tochter, verliebt sich in den Grafen und macht sich auf die Suche nach dem wahren Täter.

 

Durch Liebe erlöst - Das Geheimnis des roten Hauses.

(2005, Regie Jörg Grünlerein)

Thüringen, um die Jahrhundertwende: Eva Hermsdorf tritt eine Stelle as Erzieherin am Hof von Graf Rudolph von Plessen an. Zwischen den Beiden entwickelt sich schnell eine tiefe Zuneigung, doch ein Geheimnis macht die Liebe unmöglich:

Rudolph soll einen Freund seiner früheren Geliebten Liliane getötet haben. Doch Eva vermutet hinter diesem Vorwurf eine Intrige und reist heimlich nach Leipzig, um als Lilianes Bedienstete Licht ins Dunkel zu bringen. Als sie die Wahrheit über Rudolphs angeblichen Mord herausfindet, gerät sie in Lebensgefahr. Nur noch Rudolph kann sie aus den Händen von Liliane und ihrem grausamen Ehemann Henri retten.